1964: Märy Mäckers        1970: Sakkophonie         1973: 1. Umzug nfg          1976: Schniba-Fäscht

Man kann sich die Wädenswiler Fasnacht ohne den Gründer, Macher und langjährigen Förderer der nfg nur sehr schwer vorstellen. Man kommt nicht umhin, Cheesy als eigentliches Urgestein der Wättischwiler Fasnacht zu bezeichnen und fast ungezählt sind seine Verdienste für den Gedeih und Erhalt der „drei schönsten Wättischwiler Tage“.

Schon als kleiner Knirps stand er auf dem Fasnachtswagen des „FC Meierhof“. Mit zwölf Jahren durfte er erstmals als Trümmeler bei der 1. Wädenswiler Guggenmusik „Märy Mäcker’s Gugge Band“ am Umzug mitlaufen. Daraus entstand die 1. Zürcher Land-Gugge, die Sakkophonie 1958 Wädenswil. In dieser Formation gehörte Cheesy schon bald zu den führenden Köpfen.

Nach der 1972 erfolgten Gründung der nfg war es natürlich klar, dass er 1975, zusammen mit seinem Freund Ennio Maspero auch zu den Mitwirkenden am 1. Schniba-Fäscht mit einer Schnitzelbank teilnahm. Der gewählte Name der Gruppe: „z mitzt i d Schnurre“ war Programm. Sein Wunsch, mit einem Grind gepflegte Guggenmusik zu machen, setzte Cheesy 1981 in die Tat um. Er gründete die Guggenmusik Wadin Schränzer Wättischwil. Jetzt auch ohne seinen früheren Partner Ennio blieb Cheesy dem Schniba-Fäscht treu. Unter verschiedenen Namen, wie z. B. „de Chäs“, „d’Schtöörwöscher“, „Richter und Scharfrichter“, und mit verschiedenen Partnerinnen und Partnern, war Cheesy immer fester Bestandteil des Schniba-Fäschts. Im Jahre 2004, und nach über vierzig Jahren als Guggenmusiker, hängte er seine Posaune an den berühmten Nagel. Manch einer glaubte, dass er sich jetzt zur Ruhe setzen würde. 

1979: z mitzt i d Schnurre   1980: Putzwiiber            1983: Wadin Schränzer          2007: die Halb-Edle

Weit gefehlt, denn im Jahre 2005 gründete Cheesy die Wagengruppe „Die Halb-Edle vo Wättischwil“. Und natürlich stand er wieder auf der Bühne am Schnitzelbankfäscht. Die Verse in der Sprech-Schnitzelbank-Art mit den Trommel-Intros und der Hyper-Pointe durch den Landsknecht sind bereits legendär. 2012 setzte sich der Nimmermüde dann endgültig zur Ruhe. Heute trifft man ihn, natürlich immer mit Kostüm, an den verschiedenen nfg-Veranstaltungen, wo er sich immer noch an „seinen“ Wadin Schränzern und „seinen“ Halb-Edlen freuen kann. Als Ehrenmitglied der nfg trägt er mit Stolz seine Goldplakette mit der Nr. 002.