Die kleine WADIN SCHRÄNZER-STORY

Quelle: http://www.wadinschraenzer.ch/history/geschichte.html

Als sich der Gründervater Walti Tessarolo an der Fasnacht 1981, nach fast zwanzigjähriger Zugehörigkeit zu einer der ältesten Guggemusig, entschloss,die Wadin Schränzer zu gründen, konnte er kaum ahnen, welche Dimensionen sich in der Folge eröffnen würden. Im vollen Bewusstsein, als jüngste Guggemusig von Wädenswil einen schweren Stand zu haben,scharte er eine Gruppe fasnächtlich nicht vorbelasteter Interessenten um sich, und am 27. April 1981 schlug im Restaurant Schmiedstube die Geburtsstunde der "Wadin Schränzer Wädischwyl".
Schon die Instrumentierung der neuen Guggemusig gestaltete sich zu einem chaotischen Want you? und Why not?. Nicht wenige der neuen Wadins kamen zu Posaune und Trompete wie die Jungfrau zum Kind. Dass sich gerade das schmalste Persönchen für eine Pauke entschied, löste Bewunderung aus. Nicht minder debakulös gestalteten sich die ersten Proben, wo man sich nebst "Adelheid" und "TreuHusar" auch noch an so schwierige Stücke wie "La Paloma" und "Alouette" wagte. Dank dem ungebrochenen Enthusiasmus der Wadins und dem guten Zureden eines ehemaligen und schon in die Jahre gekommenen Militärtrompeters wurden aber auch diese musikalischen Klippen umschifft. Den Grundstein ihres Erfolges legten die Wadin Schränzer an eben diesen Proben, wo man sich entschloss, in Zukunft nur Ohrwürmer und Nostalgiehits in das Repertoire aufzunehmen.
Diesem Grundsatz sind sie bis heute treu geblieben.Eine weitere, nicht minder wichtige Wadin Schränzer-These heisst: keine Fasnacht ohne Sujet, keineFasnacht ohne "Grind". Stolz sind die Wadins darauf, dass sie bis heute dieser viel Aufwand und Geld kostenden These nachgelebt haben. Schon mit dem ersten Kostüm, dem Pink Panther, verblüffte man die Umzugsjury und die Fans in nah und fern. Weitere glanzvoll entworfene und in Eigenregie hergestellte Sujets wie Tut-Ench-Amun,Poseidon, Phantom, Drachen, Beatles, Thor, Teufel oder Highlander folgten und brachten den Wadin Schränzern nebst viel Applaus auch einige Auszeichnungen an Umzügen und Guggentreffen.Ganz besonders freut es die Gugger, dass dieser Erfolg besonders dem hohen fachlichen Können einiger Mitglieder und der unermüdlichen Tatkraft der ganzen Gruppe zu verdanken ist.
Erwähnenswert sind auch die aus den WadinSchränzern hervorgegangenen Wädenswiler Schnitzelbankgruppen. "Dä Chäs", "d'Schtöörwöscher" und die erste reine Frauengruppe "d'Landhüener" bildeten während Jahren einen wesentlichen Bestandteilan den beliebten Schnitzelbankfesten und trugen massgebend zu deren Erfolg bei.
Den wohl steilsten Aufstieg haben die Wadin Schränzer aber im musikalischen Bereich erfahren. Schon früh wurden sie, dank ihrem eigenen und speziellem Stil, an diverse Treffen in eigentliche Fasnachtshochburgen eingeladen,wo sie dann mit dem "Caprifischer", "Amor", "Aber Dich" und weiteren beliebten Melodien glänzten.Dieser Aufstieg ist vor allem den beiden langjährig aktiven, die Wadin Schränzer prägenden, Spielleitern zu verdanken.  Die Melodien "Love is in the Air", "ABBA" aber auch "Monday Morning" oder "Highland Cathedral" beweisen den musikalischen Aufstieg auf eindrückliche Weise. An vielen Auftritten in der ganzen Welt, z.B. in Tampa, Florida, Fribourg, Ponte Tresa, Meggen und Rhäzüns, Viareggio, Nizza, Schwäbisch Gmünd und Mainz und natürlich auch in der "Grossregion Wädenswil" haben die Wadin Schränzer stets nur fröhliche, lachende, tanzende, singende, polonaisende auf auf Bänken und Tischen stehende Menschen zurückgelassen,die sich alle auf ein Wiedersehen freuten.