Bronze- und Silberplaketten

Die Fasnachtsplaketten 2019 sind ab 08. Januar im Verkauf.

Sie gelten als Eintritt für Guggenkonzerte, Nachtumzug am Samstag, den Grossen Umzug am Sonntag, für den Kinderumzug am Montag, für's Frühschoppenkonzert am Sonntagmorgen und für den Böögge-Tanz am Sonntag nach dem Umzug in der Glärnischhalle.

Die Bronzeplakette kostet 8 Franken, die Silberne 12 Franken und sind erhältlich bei:

Christoph Lehmann, Eidmattstrasse 25, 8820 Wädenswil, Telefon 044 780 51 40  (praesi@nfgw.ch)

Goldplaketten

Die Goldplaketten 2019 sind am 06. Januar unmittelbar nach der Plakettenvernissage abholbereit. Nicht bezogene Plaketten werden am Montag, 07. Januar mit A-Post zugestellt.

Mit der Goldplakette wertschätzen und supporten Sie die Wättischwiler Fasnacht und die Aktivitäten der nfg.

Ihre Vorteile: Am Vorverkauf für Goldplakettenbesitzer können pro Plakette 2 Tickets für’s Schnitzelbankfest „Premiere“ oder „Reprise“ bezogen werden. 1 Ticket ist gratis. Gratiseintritt beim Turnermaskenball vom Samstag in der Kulturhalle Glärnisch. Eintritt für alle nfg-Anlässe, wie Frühschoppen, Umzüge, Guggenkonzerte, Böögge-Tanz, Kinderumzug, -fasnacht, etc.

Die Goldplakette kostet 70 Franken und ist erhältlich bei:

Paul "Fragile" Bossert, Gulmenstrasse 9, 8820 Wädenswil, Telefon 044 780 49 13, goldplaketten@nfgw.ch

Seit 2003 bei René F. Müller AG, Basel ...

Die Wädenswiler Fasnachtsplaketten werden in der Schweiz hergestellt. Seit dem Sujet 2004 "Überall en Wiirekord nur d'OWG produziert en Flop", werden die Plaketten bei René F. Müller AG, Basel (www.plakettenmueller.ch) hergestellt.

nfg-Archiv: Kurt Schoch erklärt die Fasnachtsplakette 1983

Quelle: Wädenswiler Fasnachts-Programmheft 1983, Kurt Schoch, Männedorf

Die Plakette
Seit 1973 führt die Neue Fasnachtsgesellschaft wieder einen Fasnachtsumzug durch. Seither besitzt Wädenswil wieder eine eigene Plakette. Aber erst seit 1976 ist es eine eigens für unsere Fasnacht kreierte Plakette mit einem auf unsere Stadt bezogenen Sujet. Da unsere Region arm an eigenen Fasnachtsbräuchen ist, fehlen auch typische Fasnachtsgestalten, wie das an anderen Orten bespielsweise Waggisse, Röllis, Häxe oder Tüüfel sind. Trotzdem war in den letzten Jahren immer die gleiche Figur auf unserer Plakette zu finden: der Clown. Er ist ein Überbleibsel aus der „Vor-NFG Zeit“. Damals war der Clown die bevorzugte Kostümierung der Sakkophonie 1958 und wurde so zu einer auffallenden Fasnachtsgestalt Wädenswils.
Nun, 1983 wird die Serie mit dem Clown als Plakettensujet unterbrochen, vielleicht sogar beendet. Nach zehnjähriger „Tradition“ ist dies für die NFG ein idealer Zeitpunkt, um (auch) auf diesem Gebiet neue Wege zu begehen. Während die Motive der letzten Jahre in bestehende Plakettenumrisse von unserem langjährigen Lieferanten, dem Balser Graveur und Medailleur Felix Müller, hineinkonstruiert wurden, konnte für das diesjährige Abzeichen eine neue, beliebige Form kreiert werden. Der Entwerfer hatte somit alle Freiheiten. So konnte unserer Plakette ein passender äusserer Rahmen zum Thema gegeben werden: Die Glockenform. Aber warum die Glocke? Glocken in Verbindung mit Weihnachten – ja; aber was haben diese mit der Fasnacht gemeinsam? In unserem Fall soll die Glocke auch nicht als Symbol für Frieden, Feiertag oder Heimat stehen, sondern stellvertretend für die vielen kleinen Ärgernisse wie eben Glockengeläut, stinkende Hühnerställe, herumliegende Holzkisten auf Privatgrundstücken und andere Kinkerlitzchen, die den Menschen von heute aus der Ruhe bringen und ihn veranlassen, über Wochen hinweg die Leserbriefspalten unserer Lokalzeitung zu füllen. Deshalb erscheint auf der einen Hälfte unserer Plakette eben diese besondere Art Mensch, die mit erschrecktem und verärgertem Gesichtsausdruck aus dem Schlaf fährt. Mit dem danebenstehenden Spruch wird erläutert, warum dies geschieht. Dass gewisse Immernörgler mit „Jogge“ tituliert werden, ist kein Zufall. Es ist wohl das einzige Wort, das so schön zu „Glogge“ passt! Sollen sich doch die Betroffenen, welche sich als Joggen angesprochen fühlen, an ein Gedicht von Christian Morgenstern halten, in dem dieser erläutert, weshalb sein „Wiesel“ ausgerechnet „inmitten Bachgeriesel“ sitzt: „Das kluge Tier tat’s um des Reimes willen!“