1995/2012 Marco mit/ohne Schnauz                  2012: Vorstandsausflug            2016 Grossen Umzug

Marco Camillo Antonio Heldner, oder einfach „dä Marco“, war während über 20 Jahren ein sicherer Wert für die nfg. Ein stiller Chrampfer, der Fussstapfen hinterliess, ohne je zu betonen, dass diese dann im Fall von ihm seien.

1994 ist Marco in die nfg eingetreten. Gaby Huser war damals Kassierin und Marco debütierte als Ressortchef Kasse. Bereits 1995 war dann Marco als Vorstandsmitglied „Herr des schnöden Mammons“, ohne den es bei keinem Verein geht. Als Kassier war er verantwortlich für Abrechnungen, Gagen und Vorverkauf.

Das Amt erfüllte er bis 2004 mit Bravour und mit Schnauz, ab 2005 ohne Schnauz, „nur“ noch mit Bravour.

Wie erwähnt, Marco (oder Camillo oder Antonio) Heldner war ein Chrampfer und so übernahm er 2008 zusätzlich auch noch das Amt des Vizepräsidenten. In dieser Zusatzfunktion zeichnete sich Marco als ausgleichender, besonnener Geist aus, welchem es immer wieder gelang, bei hitzigen oder ausufernden Diskussionen alle auf den Boden der Sachlichkeit zurück zu bringen. Mit Kontrahenten fand er gemeinsame Lösungen, ganz im Gegensatz zu seinem Namensvetter Don Camillo, welcher Diskussionen eher „handschriftlich“ löste.

Am Schluss jeder friedlich endenden Vorstandssitzung (Dank Marco gab es keine anderen) spendierte er jeweils einen Kafi Luz. Ob die erfolgreiche Mediation oder der Luz dem Vorstand mehr fehlen werden? Die Zukunft wird es zeigen.

Aber Marco war aber nicht nur Vorstandsmitglied mit Buchhaltungskenntnissen, Finanzverstand und einer schönen Vorstandsuniform. Er war immer auch praktisch veranlagt und sich für keine, noch so „schmutzige“ Arbeit zu schade. „Schmutzig“ wurde die Arbeit nämlich immer dann, wenn es darum ging, die Fettresten im Rosechüechliwagen zu putzen, eben den „Schmutz“ zu beseitigen.

Marco kannte den nfg-Laden und alle Pappenheimer in- und auswendig. Er verfügte auch über Wättischwiler Insider-Informationen, welche er dann in treffenden Worten, meist schräg und fast immer wahr, in die Fasnachtszeitung einbrachte.
Marco Heldner zieht sich an der Generalversammlung 2016 zurück. Eine Ära geht zu Ende. Als bescheidener Dank der nfg wird Marco Heldner mit grossem Applaus zum lebenslangen Ehrenmitglied ernannt.

Die nfg freut sich darauf, dass auch der „Privatier“ Marco Camillo Antonio Heldner weiterhin an Fasnachts-Veranstaltungen teilnehmen wird. Jetzt soll er das als Fasnachts-Konsument, denn als Fasnachts-Produzent hat er die nfg jahrelang mitgeprägt, wie damals sein anderer Namensvetter, Markus Antonius, das römische Reich.