1993: Das Wädenswiler "Drei-Gestirn"   1977: Vizepräsident Guy   1982: Als Akteur im Spott-Theater
Schuppli-Walder-Schoch

Wie Kurt Schoch verliess auch Guy Walder im Jahre 1973 die Sakkophonie 1958 Wädenswil um fortan in der nfg zum guten Gelingen der Wädenswiler Fasnacht beizutragen. Die Guggenmusik verlor einen begnadeten Lyra-Spieler und die nfg gewann einen blendenden Mitstreiter und Organisator. Selbstverständlich übernahm er das Amt des Vizepräsidenten, um sein Talent und seine Ideen einzubringen.

Guy Walder war während vielen Jahren für die grossen Umzüge am Sonntag und Montag verantwortlich. Nachdem das Schnitzelbankfest ins Leben gerufen worden war, zeichnete er für diesen Anlass verantwortlich. Unablässig versuchte er neue Gruppen für diese weitherum einzigartige Veranstaltung zu gewinnen. Es darf seinem Tatendrang zugeschrieben werden, dass es ihm gelang, Gruppen wie die „Schlegelchätscher“ von den Tambouren, die „Wädi-Wüeler“ mit Fritz Zimmermann, Tscheimy Imhof und Thomas Dürst zu Auftritten zu bewegen. Zusammen mit den Gruppen „z’mitzt i d Schnurre“, der „Nr. 25“ und dem jeweiligen Schlusskonzert der damals einzigen Wädenswiler Guggemusik, die Sakkophonie, schlug das Schnitzelbankfäscht wie eine Bombe ein. Die Wädenswiler Fasnacht war um einen nicht mehr wegzudenkenden Superlativ reicher geworden.

Guy Walder brillierte aber auch als hervorragender Schauspieler, der sich in jeder Rolle ausleben konnte. Gekonnt parodierte er jeweils bekannte Personen, unter anderen auch Kurt Felix, in einer Aufführung des Spott-Theaters. Als Sprachwunder entpuppte er sich in der Nummer als schwäbischer Büttenredner mit Narrenkappe. Dieser Auftritt bleibt für immer in der Erinnerung der Dabeigewesenen.

Es ist unbestritten, dass Guy Walder die Neuzeit der Wädenswiler Fasnacht prägte. Dafür wurde er von der Generalversammlung verdientermassen zum Ehrenmitglied ernannt.